BÜRGERINITIATIVE KEIN WINDPARK SÜD ELM WIR FORDERN 5000m ABSTAND ZUM ELM!
BÜRGERINITIATIVE KEIN WINDPARK SÜD ELM   WIR FORDERN 5000m ABSTAND ZUM ELM!

Samtgemeinde Heeseberg


Bereits 1970 haben sich die Gemeinden Beierstedt, Dobbeln, Gevensle

ben, Ingeleben, Jerxheim, Söllingen, Watenstedt und Wobeck im Vorgriff

auf die allgemeine Gebietsreform freiwillig zusammengeschlossen und

bildeten – benannt nach dem in ihrer Mitte liegenden 202 Meter hohen

Höhenzug – die Samtgemeinde Heeseberg.


Nachdem im Jahre 1974 die Gemeinde Twieflingen hinzukam, Watenstedt

und Gevensleben zur Gemeinde Gevensleben und Dobbeln, Twieflingen und Wobeck zur neuen Gemeinde Twieflingen zusammengelegt worden waren, haben wir die heutige Samtgemeinde Heeseberg mit 81,58 Quadratkilometer nach der Stadt Königslutter und der Samtgemeinde Velpke als flächenmäßig drittgrößte Verwaltungseinheit des Landkreises Helmstedt mit einer Einwohnerzahl von 4.347.


Alle unsere Dörfer sind geprägt durch große landwirtschaftliche Hof

anlangen – hierunter die berühmten „Zuckerrübenburgen“, die den

Wohlstand der Bördebauern veranschaulichen –, wenn auch nur noch

wenige bewirtschaftet werden.


Gerade in den letzten Jahren hat ein Strukturwandel stattgefunden,

aus Landwirten sind auch Energiewirte geworden, die im Bereich der

Samtgemeinde Heeseberg drei Biogas-Anlagen und zwei Windparks

betreiben. Fotovoltaik und Heizkraftanlagen runden die neuen Betäti

gungsfelder ab.


Für Menschen, die ländliche Ruhe und Idylle bevorzugen, steht in allen

Mitgliedsgemeinden äußerst günstiges Bauland zur Verfügung.


Gevensleben (749 Einwohner)


Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen

Gevensleben und Watenstedt.

Urkundlich werden beide Ortsteile erstmals im 11. Jahrhundert erwähnt.

Heute sind die beschaulichen Orte überwiegend landwirtschaftlich

geprägt.


Daher hat auch das „Heeseberg-Museum“ der Samtgemeinde

Heeseberg, dessen Gründung wir dem ehemaligen Dorfschullehrer

Heinrich Kumlehn und dem damaligen Bürgermeister Hellmuth von

Graeve verdanken, mit einer bedeutenden Sammlung der verschiedensten

Geräte aus Landwirtschaft und Haushalten sowie mit einer

Fossiliensammlung, geschichtlichen Dokumenten und wechselnden

Sonderausstellungen auf einem ehemaligen bäuerlichen Gehöft in

Watenstedt seinen Sitz.


In Gevensleben wird ein einzügiger Kindergarten betrieben und westlich

des Ortes ist ein Windpark entstanden.

Wer auf frühgeschichtlichen Spuren wandeln will, kann eine bei Waten

stedt gelegene fragmentarisch erhaltene Wallanlage, die zu einer riesigen

Fluchtburg gehörte, besuchen – die Hünenburg. Sie wird in Fachkreisen

als „Troja des Nordens“ bezeichnet und es finden seit einigen Jahren

umfangreiche Ausgrabungen statt.

Beierstedt (478 Einwohner)

                              

Schon früh im 12. Jahrhundert wird das Dorf urkundlich als „Bergestede“

erwähnt. Der Ort liegt reizvoll an der Soltau und an der Südseite

des Heesebergs, der sich von hier aus bestens erwandern lässt. Der

„Heesehof“ hält zum Zweck des Landschafts- und Naturschutzes eine

Schafherde mit über 350 Muttertieren und es gibt sogar Schafskäse aus

Eigenproduktion.


Berühmtester Sohn der Gemeinde ist August Vasel

(1848 bis 1910), der als Weltenbummler über zehntausend Gegenstände

aus den Bereichen Kunst, Geschichte, Ethnologie und Archäologie zusam

mengetragen hat; diese sind in Braunschweiger Museen zu betrachten.

Sein Grab ist auf dem Beierstedter Friedhof zu finden.

Ingeleben (436 Einwohner)

 

Urkundlich wird das Dorf erstmals 1086 als „Ingelovo“ erwähnt. Der Ort

liegt reizvoll in einem Kessel des Elmtales am Kreitelbach und erhält

seine Prägung durch die Kirche mit ihrem romanischen Turm aus dem

Mittelalter. Überregionale Beachtung findet der jährlich am Tag vor

Himmelfahrt stattfindene „Heiratsmarkt“.

 

 

 

Quelle: Bürgerinformationsbroschüre Samtgemeinde Heeseberg