BÜRGERINITIATIVE KEIN WINDPARK SÜD ELM WIR FORDERN 5000m ABSTAND ZUM ELM!
BÜRGERINITIATIVE KEIN WINDPARK SÜD ELM   WIR FORDERN 5000m ABSTAND ZUM ELM!

 

Sehr geehrte Mitbürger,

 

wie wir zufällig im November 2013 erfahren haben, ist es beabsichtigt, zwischen den Ortschaften Ingeleben, Gr. und Kl.Dahlum, Wobeck und Twieflingen einen Industriewindpark mit 8 Windrädern von über 200 m Höhe zu errichten.

Auf dem 165 m hohen Köterberg sind Windräder mit 230 m Höhe geplant, das ergibt eine unvorstellbare Gesammthöhe von 400 m in einer

offenen Landschaft.

Zum Vergleich: Kraftwerk Buschhaus ist nur 300 m hoch und liegt in einer Tallage!

Damit würden die WKA´ s den südlichen ELM (220 m) und den HEESEBERG (200 m) extrem überragen und das Landschaftsbild dominant beherrschen.

Das Landschaftsbild der Region HEESEBERG und ELM  würde dadurch

auf beispiellose Art und Weise zerstört.

Stehen erst einmal die 8 Windräder, gilt unsere Landschaft als vorbelastet, und der Windpark wird beliebig vergrößert.

Es gibt auch keine Höhenbegrenzung, die Windräder können analog der Technik auch 250 m hoch werden!

Da dieses Vorhaben dem größten Teil der Bevölkerung nicht bekannt ist, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Sie zu informieren.

Zum Vergleich: Der Kölner Dom ist gerade mal 157 m, und der

Schornstein des Heizkraftwerk Braunschweig 198 m hoch.

Diese Dimensionen muss man erst mal versuchen, zu begreifen!

Wir sind nicht generell gegen Windkraft, aber der Standort muss für Menschen, Natur und Landschaft gleichermaßen verträglich sein.

Auch der geringe Abstand von nur 1000 m zu den Ortschaften Ingeleben, Wobeck, Gr. und Kl. Dahlum und Twieflingen ist auf Grund der enormen Anlagenhöhe nicht ausreichend. 

In Bayern und Sachsen muss bei einer Höhe von 200 m ein Abstand von 2000 m eingehalten werden. Die Weltgesundheitsorganisation fordert zum Schutz vor den Immissionen Schall, Infraschall, Schattenschlag etc. sogar 3000 m Abstand zu den Siedlungen.

Der ZGB mutet hier den Aussiedlerhöfen der Familien Blattman und Seidel sogar nur 500 m zu!

Unsere Immobilien werden massiv an Wert verlieren. Unsere Dörfer werden aussterben, weil niemand zwischen den vielen Windparks leben möchte!!!

 

Sind wir Menschen im ländlichen Raum etwa Menschen zweiter Klasse und die Menschen in Braunschweig erster Klasse, zu unseren Lasten?

Sprechen sie ihre Ratsmitglieder und Bürgermeister/innen direkt an!

Fragen Sie, warum sie nicht ausreichend informiert wurden!

Etwa damit Sie keine Einsprüche stellen konnten! Nur wer seine

Stellungsnahme bis zum 22.01.2014 an den ZGB eingereicht hat,

ist überhaupt berechtigt, den Rechtsweg zu beschreiten.